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In einem der ältesten und schönsten Gebäude, einem architektonisch-kulturellen Denkmal von lokaler Bedeutung in der Stadt Kardzhali, werden Teile der Schätze der bulgarischen bildenden Kunst bewahrt, wertvolle Werke großer bulgarischer Klassiker sowie zeitgenössischer bulgarischer Künstler.

Die wunderschöne Kunstgalerie in der Stadt Kardschali trägt den Namen „Stanka Dimitrova“ – benannt nach einer der bedeutenden Künstlerinnen des vergangenen Jahrhunderts.
Im Jahr 1967 begann sie ihre Tätigkeit in der Kunstabteilung des Regionalhistorischen Museums der Stadt und verwandelte diese in die damalige Kreiskunstgalerie, deren Kuratorin und spätere Direktorin sie wurde.
Sie nahm an nationalen Kunstausstellungen teil und stellte später auch eigenständig in Kardzhali und Sofia aus. Seit 1972 war sie Mitglied des Verbands der bulgarischen Künstler und später Vorsitzende der Künstlervereinigung in Kardzhali. Sie war Ehrenbürgerin der Stadt, in der sie auch am 28. November 1996 verstarb. Ihre Werke sind in Galerien in Kardzhali, Smolyan, Sofia und weiteren Städten Bulgariens ausgestellt.
Die Kunstabteilung „Stanka Dimitrova“ in Kardzhali wurde 1960 zusammen mit dem Museum der Stadt gegründet und 1961 als Zweigstelle der Nationalen Kunstgalerie eröffnet. Im Jahr 1967 entwickelte sie sich zu einer eigenständigen Institution und einem führenden Kulturzentrum in Südbulgarien.
Die Galerie befindet sich in einem alten Verwaltungsgebäude, das als Kulturdenkmal ausgewiesen ist. Es wurde Mitte des 19. Jahrhunderts als osmanischer Regierungssitz (Konak) erbaut. Anfang des 20. Jahrhunderts diente es der Armee, Polizei und Staatsverwaltung. Teile des Gebäudes sind bis heute in ihrer authentischen Form erhalten.
Die Galerie „Stanka Dimitrova“ ist die drittgrößte Kunstgalerie des Landes in Bezug auf Sammlungsreichtum, mit einem Bestand von über 3.200 Werken der bildenden Kunst aus verschiedenen Epochen der bulgarischen Kultur – darunter Malerei, Grafiken, Skulpturen, Ikonen und Druckgrafiken aus der Wiedergeburtszeit.
Die Galerie erstreckt sich über drei Ebenen mit drei thematisch unterschiedlichen Ausstellungen.

Auf der Ebene 1 sind Werke zeitgenössischer bulgarischer Künstler vorgestellt. Die Ausstellung präsentiert eine beeindruckende Sammlung von Gemälden und Skulpturen aus den 1980er- und 1990er-Jahren. Viele der Künstler wurden mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet und haben an zahlreichen Ausstellungen in Bulgarien und in vielen anderen Ländern weltweit teilgenommen. Zu den Künstlern dieser eindrucksvollen Schau mit Malerei, monumentaler Skulptur und kleiner Bronzebildhauerei gehören: Emil Stoychev, Georgi Bozhilov, Hristo Simeonov, Vasilka Moneva, Volodya Kenarev, Nikolay Karadzhov, Encho Pironkov, Lika Yanko, Vezhdi Rashidov, Emil Popov, Pavel Koychev, Ziyatin Nuriyev und andere.


Auf der Ebene 2 befinden sich wertvolle Werke bedeutender bulgarischer Klassiker, die in den 1960er-Jahren aus dem Bestand der Nationalen Kunstgalerie gespendet wurden. Die Ausstellung trägt den Titel „Alte Meister“ und hinterlässt durch ihre Wirkung einen bleibenden Eindruck im Bewusstsein und im Herzen jedes Besuchers. Die Gemälde stammen aus der Zeit vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zu den 1960er-Jahren. Die Autoren gehören zu den prägendsten Persönlichkeiten der bulgarischen bildenden Kunst: Anton Mitov, Ivan Mrkvička („Porträt von Zar Ferdinand“), Yaroslav Veshin, Dimitar Gjujenov, Nikola Mihaylov, Stefan Ivanov, Elena Karamihaylova, Sirak Skitnik, Ivan Penkov, Vladimir Dimitrov – Majstora (der Meister) (mit vier Werken), Bencho Obreshkov, Iliya Petrov, Bocho Donev, Dimitar Kazakov, Genko Genkov, Stoyan Venev, Dechko Uzunov, Vasil Zachariev, Konstantin Chtarkelov, Vera Nedkova und andere. Vorgestellt werden Werke zeitgenössischer bulgarischer Künstler. Diese Sammlung macht die Ausstellung zu einem der kulturellen Schätze des bulgarischen Erbes.


Auf der Ebene -1 (die Krypta) beherbergt eine wertvolle Sammlung von rund 200 Ikonen – vom Spätmittelalter bis zur Zeit der Nationalen Wiedergeburt in den Rhodopen (17. bis Anfang des 20. Jahrhunderts) – sowie Druckgrafiken aus der Wiedergeburtszeit. Die Ikonen gelangten in den Bestand der Galerie im Rahmen einer Rettungsexpedition Ende der 1960er- und in den 1970er-Jahren. Sie wurden aus verfallenden und damals verlassenen Kirchen in den Ost-Rhodopen geborgen. Die Ausstellung beginnt mit den frühesten Beispielen – darunter einige unschätzbare Ikonen aus dem 17. Jahrhundert – und endet mit den jüngsten aus dem frühen 20. Jahrhundert. Die meisten Ikonenmaler waren griechischer Herkunft, daher sind fast alle Inschriften auf den Ikonen auf Griechisch.
Als Kunstgalerie „Stanka Dimitrova“ existiert die Institution seit 1967 und war bis 1999 ein eigenständiges Kulturinstitut innerhalb der Gemeinde. Im Jahr 2015 wurde sie erneut unter die Obhut des Regionalhistorischen Museums der Stadt Kardzhali gestellt.

Eintrittspreise für die Kunstabteilung „St. Dimitrova“:

  • Schüler, Studierende und Rentner – 2 BGN
  • Besucher über 18 Jahre – 4 BGN

Kombiticket für das Regionalhistorische Museum – Kardzhali und die Kunstabteilung „St. Dimitrova“:

  • Schüler, Studierende und Rentner – 3 BGN
  • Besucher über 18 Jahre – 8 BGN

– Jeder letzte Dienstag im Monat – freier Eintritt
– Kinder bis 7 Jahre und Menschen mit Behinderungen – freier Eintritt

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